Kindertagesstätte der Pfarrei Herz-Mariae

in St. Ingbert

     
     

Leitbild

 

 

 

 

Präambel

 

Unsere Kindertagesstätte Herz Mariae ist eine Einrichtung in Trägerschaft der kath. Kirchenstiftung der Pfarrei Herz Mariae St. Ingbert.

 
 

Namenspatronin unserer Einrichtung ist die heilige Maria. Sie, die Mutter Jesu, steht als Symbol für Urvertrauen, das durch Liebe, Geborgenheit und Schutz aufgebaut wird.

 
 

Dieses Urvertrauen, das die Kinder zunächst in ihren Familien erfahren, soll durch die tägliche pädagogische Arbeit mit ihnen weiter ausgebaut und gestärkt werden.

 
  Hierfür pflegen die Erzieherinnen einen regelmäßigen und vertrauensvollen Austausch mit den Eltern. Auf Grund dieser Basis fühlen die Kinder sich sicher und wohl, und sind bereit sich auf neue Dinge einzulassen und ihre Fähigkeiten zu erproben und auszubauen.   

Christliches Menschenbild

 

Wir bekennen uns zum christlichen Menschenbild, das die europäische Tradition - unabhängig von Konfessionszugehörigkeit - wesentlich geprägt hat.

 
  Grundlegender Wert ist die praktizierte Nächstenliebe. Jeder Mensch ist von Gott in seiner Individualität gewollt. Er hat das Recht angenommen zu werden, unabhängig von seiner Konfession, Nationalität und familiären Situation.  
 

In der pädagogischen Arbeit mit den Kindern wird daher die ganzheitliche Selbstentfaltung  gefördert und ein Umgang verwirklicht, der von Liebe und Akzeptanz geprägt ist.

 
     

 

Pastoraler Auftrag

 
 

Die Kinder kommen aus Familien mit unterschiedlicher religiöser Ausprägung und Richtung. Sie sollen hier die Möglichkeit haben den katholischen Glauben kennen zu lernen oder wieder zu entdecken. Dies versuchen die Erzieherinnen durch verschiedene religionspädagogische Angebote, wie gemeinsames Feiern von Gottesdiensten und christlichen Festen, im Gebet, biblischen Geschichten und Liedern. Dadurch sollen den Kindern die Werte des christlichen Glaubens vermittelt und ein positiver Bezug zu Gott, Kirche und Gemeinde aufgebaut werden.

 
  Auf Grund der zurückgehenden Priesterzahl, wodurch immer mehr Pfarreien zusammengelegt und die Zeit für die KiTas immer geringer wird, übernehmen die Erzieherinnen immer mehr die Aufgabe die Kinder an die Gemeinde heranzuführen. .  
 

Die Sicht vom Kind

 

 

In der Kita bemühen sich die Erzieherinnen um individuelle Förderung, die die charakteristischen Eigenschaften eines jeden Kindes berücksichtigen. Jedes Kind versuchen sie in seiner Eigentümlichkeit anzunehmen. Dabei gehen sie davon aus, dass jedes Kind Fähigkeiten besitzt, deren es sich auch bewusst ist. Zu ihrer Entfaltung braucht es Unterstützung und Zuspruch, aber auch die Setzung klarer Grenzen. Denn nur wenn sie diese einschätzen können, sind sie zu einem sozialen miteinander fähig.

 
 

Wichtig ist es auch, den Kindern die Möglichkeit zu bieten, zur Ruhe zu kommen,  Liebe und Nähe zu vermitteln.

 
     
 

Zusammenarbeit mit Müttern und Vätern

 
 

In der pädagogischen Arbeit der Einrichtung wird auch die Kooperation zwischen Familie und Kindertagesstätte für wichtig gehalten, denn sie sind die ersten Erzieher ihrer Kinder und kennen sie am Besten.

 
  Um einen angemessenen Informationsaustausch zu gewähren, nehmen sich die Erzieherinnen hierfür auch die Zeit.
 

In den Gesprächen wird nicht nur die Entwicklung der Kinder in den Mittelpunkt gestellt, sondern auch der gegenseitige Austausch, sowie Beratung und Hilfestellung.  Dies findet in einer Atmosphäre von gegenseitiger Wertschätzung und Vertrauen statt. Nur wenn man sich gegenseitig respektiert, kann eine ganzheitliche Förderung der Kinder gelingen.

Mitarbeiter / innen

 

In der KiTa arbeiten qualifizierte Fachkräfte, die regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teilnehmen. Jeder bringt seine individuellen Fähigkeiten in die Arbeit mit den Kindern ein, wodurch das Angebot für die Kinder vielseitig wird.

  Die Arbeit im Team ist geprägt durch Kooperation und  gegenseitigen Respekt. Auch die kollegiale Beratung hat einen wichtigen Stellenwert. Die Erzieherinnen sind offen für das Lernen untereinander und miteinander. 
 
 

Leitung

Der Leitung der Einrichtung obliegt eine besondere Verantwortung, in der sie vom Träger unterstützt wird.
Sie vertritt nach innen und außen die Einrichtung und die damit verbundene Konzeption, für deren Umsetzung, Weiterentwicklung und Überprüfung sie verantwortlich ist. Sie ist Ansprechpartner für Träger, Erzieherinnen, Eltern und andere Organisationen, und versucht das Zusammenwirken der verschiedenen Parteien zu organisieren, aber auch zu vermitteln.

Sie koordiniert die Arbeit innerhalb der Einrichtung, aber auch die Arbeit nach  außen. Gemeinsam mit dem Team versucht sie das christliche Menschenbild nicht nur in der Einrichtung zu leben, sondern durch Aktivitäten innerhalb der Pfarrei nach außen zu tragen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Leitung der Teamentwicklung und die Mitarbeiterführung.

Träger

 

Träger der Kindertagesstätte ist die Kirchengemeinde Herz Mariae. Die Einrichtung ist ein wichtiger Bestandteil im Leben der Kirchengemeinde.

  Die Aufgabe des Trägers ist es, durch finanzielle und ideelle Unterstützung dafür zu sorgen, dass die Kindertagesstätte ihren pädagogischen und pastoralen Auftrag erfüllen kann. Er hat Verantwortung gegenüber den Kindern, Eltern und den Mitarbeiterinnen. Er ist auch gehalten, seine gesellschaftliche Verantwortung im Rahmen der christlichen Grundwerte wahrzunehmen und den Blick der politischen Entscheidungsträger auf die Situation der Familien und der Kinder zu lenken.  

 

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