Chronik Kindergarten Herz-Mariae

     
         

"Zu Füßen der Herz-Mariae-Kirche und doch noch auf beherrschender Höhe gelegen, entstand hier ein architektonisch glücklich gelungener Baukörper. Die Eingangsseite, nach Süd-Ost gelegen, ist mit rotem Klinker verblendet. Während auf dieser Seite das Bauwerk sich in seiner flachen gestreckten Bauweise der beherrschenden Herz-Mariae-Kirche unterordnet, macht die Hanglage nach Nord-Westen hin eine zweigeschossige Bauweise notwendig. Hier konnten unter den Räumen des Kindergartens noch eine Anzahl Zimmer geschaffen werden, die für die pfarrlichen Bedürfnisse, insbesondere für die Jugendarbeit Verwendung finden."

 

Mit diesen Worten beschrieb die lokale Presse die Errichtung des Kindergartens Herz-Mariae.

   

Als Bauleiter und Planfertiger des Kindergartens fungierte Architekt Broschart, die Errichtung und der Ausbau wurden der Bauunternehmung Ostermayer übertragen.

Schließlich wurde das Kindergartengebäude im Dezember 1960 fertig gestellt. Am Fest der Unschuldigen Kinder, dem 28. Dezember 1960, wurde durch Dekan Eckhard die feierliche Einsegnung vorgenommen. Aufgrund der Einweihung an diesem besonderen Tag erhielt der Kindergarten den Namen "Zu den unschuldigen Kindern".

 

Pfarrer Mohrbacher, der sich unermüdlich für den Bau von Stadtranderholungsheim, Schwesternheim und   Kindergarten  einsetzte,  ja

 
 

insbesondere aufgrund der finanziellen Zwänge und Engpässe regelrecht um die Errichtung des Kindergartens kämpfte, wies bereits zum damaligen Zeitpunkt darauf hin, dass der Kindergarten nicht nur eine Spielstube sein solle, sondern auch ein Erziehungsforum neben dem Elternhaus.

 
 

Untrennbar verbunden mit dem Kindergarten, und zwar seit seiner Einweihung, ist der Name seiner Leiterin, Schwester Birgit zu nennen. Bereits in seiner damaligen Eröffnungsansprache bezeichnete es Pfarrer Mohrbacher als einen Segen, dass die Speyerer Schulschwestern mit Schwester Birgit eine erfahrene Kindergärtnerin als Leiterin gesandt hatten.

 
 

In der Folgezeit wurde der neu errichtete Kindergarten nicht nur für die Mütter mit mehreren Kindern, sondern auch für die Kinder selbst zu einem Ort der Erholung.  Als ideal erwies sich die ruhige Lage auf der Anhöhe am Rande der Stadt, der von vielen freiwilligen Helfern immer wieder unermüdlich gepflegte und angelegte Pfarrgarten und der hinter dem Kindergarten angelegte Spiel- und Tummelplatz.

 
   

Zu einer regelrechten Attraktion wurde das von Pfarrer Mohrbacher direkt hinter dem Kindergarten angelegte Gehege für Rehe und Hirsche sowie der neben dem Kindergarten gelegene kleine Tierpark, in welchem die Kinder lebendigen Naturkontakt erhalten.

 

Nachdem dann im Jahre 1962 auch das Pfarrhaus bezugsfertig und am 15. März 1962 Kurat Mohrbacher zum Pfarrer ernannt wurde, wurde mit der Einweihung des Stadtranderholungsheimes am 24. Januar 1965  die gesamte bauliche Entwicklung abgeschlossen. Insbesondere das Stadtranderholungsheim, das zum damaligen Zeitpunkt auch noch als Erholungsaufenthalt für Kinder genutzt wurde, erwies sich auch in der Zukunft als eine ideale Aufenthaltsstätte für die Kinder, die hier, zusammen mit ihren Eltern, insbesondere die vorweihnachtliche Feier und das Kindersommerfest veranstalten.

Unser Kindergarten heute

 

Zurück